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Wirecard insolvent

Große Wellen hat das Aschheimer Zahlungsdienstleistungsunternehmen Wirecard in den vergangenen Wochen geschlagen, jetzt ist das deutsche Unternehmen aus dem Großraum München insolvent. Zumindest beantragte das 1999 gegründete Unternehmen am 25. Juni 2020 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.

Virtuelle 1,9 Milliarden Euro und die Folgen

Vorausgegangen war ein Skandal um 1,9 Milliarden Euro, welche offenbar nie existiert haben. Aufgefallen war dies, da der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young den Bestätigungsvermerk nicht erteilen konnte. Das heißt, der Jahresabschluss stimmte nicht mit dem Lagebericht des Unternehmens überein.
Der Bilanzskandal weckte schnell großes Interesse bei den Medien, welche ausgiebig darüber berichteten und dies immer noch tun.

Kreditkarten als Hauptgeschäft von Wirecard

Wirecard bot Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr und war hierzulande insbesondere für die Herausgabe von Kreditkarten bekannt.

Boon und Boon Planet, bezahlen per App

Seit 2015 bot Wirecard die mobile App Boon für Bezahlvorgänge an. Geschäfte hiermit wurden kundenseitig durch eine virtuelle Prepaid-Mastercard gedeckt.
Im Herbst 2019 startete die Wirecard Bank mit der App Boon Planet und trat fortan als mobile Direktbank auf. Dies bedeutet, dass in der App alle Bankgeschäfte getätigt werden können und diese auch ein Girokonto beinhaltet.

Folgen für Privatkunden

Viele Kunden wurden vom Wirecardskandal aufgeschreckt, insbesondere Nutzer von Boon Planet, welche durch den Service auch ihr Girokonto bei der Wirecard Bank hatten oder haben.
Grund zur Sorge um das Ersparte besteht aber zunächst nicht, denn die Wirecard Bank ist durch die EdB (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken) geschützt.

1 Nutzerkommentar

  17.07.2020 👱💬 Frank schrieb: #scholz #zeit #karten #tisch

Scholz! Zeit die Karten auf den Tisch zu legen.

Wie ich heute bei Spiegel gelesen habe, hat der Wirecard- Finanzskandal seinen Höhepunkt wahrscheinlich noch immer nicht erreicht.
Dem Bericht zufolge wusste unser Finanzminister Olaf Scholz bereits im Februar 2019 über die manipulierten Bücher bei Wirecard Bescheid. Zumindest wäre er zu diesem Zeitpunkt über den Verdacht der Manipulation informiert worden. Selbst die "Financial Times" berichtete damals darüber, so der Bericht.

Wie ist das jetzt zu verstehen? Steckt Scholz womöglich mit drin?

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