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Bail-in

Was bedeutet Bail-in?

Der Begriff Bail-in stammt aus dem Englischen und bezeichnet die Gläubigerbeteiligung eines Kreditinstituts. Diese kommt zum Tragen, wenn die Bank in finanzielle Not gerät, also die Insolvenz oder Abwicklung droht. In diesem Fall haften die Gläubiger für die Verluste der Bank.

Wer ist Gläubiger?

Gläubiger ist jeder, der in irgendeiner Form der betreffenden Bank Geld anvertraut hat. Dies können beispielsweise sein:

  • Sparguthaben
  • Tagesgeld
  • Festgeld
  • Schuldverschreibungen wie Sparbriefe

Was sind die Folgen der Gläubigerbeteiligung?

Im Falle einer Insolvenz oder Abwicklung der Bank, verlieren Anleger einen erheblichen Anteil ihres Kapitals, denn der Bank muss nun frisches Kapital zugeführt werden. Dies geht zulasten der Anleger, denn es müssen zunächst mindestens 8% der Bankverbindlichkeiten abgeschrieben werden, bevor in einem weiteren Schritt der Staat einspringt.
Zum Schutz der kleinen Sparer, sind Vermögen welche unter die gesetzliche Einlagensicherung (€100.000,- / Bank) fallen, nicht von der Gläubigerbeteiligung betroffen.

Was bedeutet Bail-out?

Bail-out stammt natürlich ebenfalls aus dem Englischen und bezeichnet eine Rettungsaktion. Im Falle einer Bankenkrise also, würde die Bank durch Schuldenübernahme Dritter (vermutlich dem Staat) gerettet, ohne dass die Gläubiger dazu zur Kasse gebeten würden.

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